Häufige Fragen

Kann ich mich direkt anmelden, ohne Überweisung durch den Hausarzt?


Ja. Da wir Mitglied im Ärztenetzwerk Igomed sind, ist eine Überweisung nicht nötig.

Ausnahme: Sie haben eine nicht-IGOMED-Hausarztversicherung abgeschlossen.

Bei Unklarheiten rufen Sie uns an oder konsultieren Sie Igomed. 


Wann ist eine Allergieabklärung sinnvoll?


Eine Abklärung ist medizinisch sinnvoll beispielsweise in folgenden Situationen:

  • störende Symptome (z.B. Beeinträchtigung durch Atembeschwerden oder Pollenallergie)
  • gefährliche Symptome (Atmung, Kreislauf, Nesselfieber; z.B. Insektengift- oder bestimmte Nahrungsmittelallergien)
  • die bisherige Behandlung funktioniert nicht
  • die Diagnose ist unklar
  • es ist schon zu Notfallsituationen mit Arzt- oder Spitalkonsultation gekommen
  • es mussten schon mehrere Ärzte konsultiert werden

Allergien sind eine chronische Erkrankung. Das Ziel besteht darin, die Beschwerden unmittelbar zu lindern, aber auch den langfristigen Verlauf günstig zu beeinflussen.

Neben der Verbesserung der Lebensqualität und Verhinderung von Notfällen werden dadurch auch Kosten gespart (Arzt-, Spitalkonsultationen, Medikamente).
Durch die Identifikation der Allergieauslöser können diese vermieden werden. Wo die Vermeidung von Auslösern nicht ausreichend möglich ist, kann der Krankheitsverlauf u.U. langfristig durch ursächliche, teils auch medikamentenfreie Therapien verbessert werden (Immuntherapie).

Zusätzlich oder stattdessen kann auch eine individuell abgestimmte Behandlung mit Medikamenten weiterhelfen.
Bei Bedarf erhalten Sie einen Allergieausweis.


Wie aufwändig ist eine Abklärung und was kostet sie?


Meist sind 2 Termine ausreichend, um eine definitive Diagnose zu stellen und die Behandlungs-möglichkeiten zu besprechen.

Ein Gespräch (Anamnese) wird immer durchgeführt; anschließend werden die nötigen Tests gemeinsam besprochen.

Für manche Fragestellungen (z.B. Kontaktallergien) sind weitere Termine nötig.

Da wir sämtliche Allergie- und Lungenfunktionstests durchführen, kann die Fragestellung fast immer abschließend beantwortet werden und es entfallen Konsultationen bei weiteren Spezialisten.
Die Kosten sind abhängig von der Fragestellung (Umfang der nötigen Untersuchungen).

Alle Tests und Behandlungen werden im Rahmen der Grundversicherung von den Krankenkassen übernommen  (Ausnahme: einige Hautpflegeprodukte werden von den Versicherern nicht erstattet).


Welche Medikamente muss ich vor der Allergieabklärung absetzen?


Das hängt davon ab, welche Tests durchgeführt werden. Fragen Sie uns, ob Sie Medikamente absetzen müssen.
Sollten Sie starke Beschwerden haben und deshalb auf Ihre momentanen Medikamente angewiesen sein, können Sie diese auf jeden Fall weiterhin einnehmen.


In welcher Jahreszeit kann man eine Abklärung bei Pollenallergie durchführen?


Jederzeit, die Saison spielt keine Rolle.
Manche Tests werden sinnvollerweise während der Symptomzeit durchgeführt (z.B. Lungentest bei Frage nach allergischem Asthma).


Ab welchem Alter können Kinder abgeklärt werden?

 

Allergietests kann man ab dem Säuglingsalter mit derselben Aussagekraft wie bei Erwachsenen durchführen.

Hauttests (Pricktests) sind ungefährlich und kaum schmerzhaft. Eventuell kann auch eine venöse Blutentnahme nötig sein.
Asthma-Schnelltests (FeNO-Messung) sind etwa ab dem 5. Lebensjahr möglich, Lungenfunktions-tests meist ab dem 6. Lebensjahr.


Ich bin nicht sicher, ob ich mein Problem bei Ihnen abklären lassen kann.


Gerne beraten wir Sie telefonisch, ob Sie bei uns an der richtigen Adresse sind.

 


Ich habe gehört, es sei sehr aufwändig und schwierig, Nesselfieber und Allergien abzuklären und häufig komme nichts dabei heraus.

 

Derartige Aussagen stammen von medizinischen Laien oder von Ärzten, die nicht allergologisch tätig sind, und sind unzutreffend. Genau wie der Kardiologe den Patienten befragt und dann gezielt Tests durchführt, um herauszufinden, was mit dem Herz nicht stimmt, verfährt der Allergologe auch. Die Fragestellung kann durch die Abklärung in mindestens 19 von 20 Fällen eindeutig beantwortet werden, so dass für den Patienten ein klares Procedere resultiert.